Mehr als sauber

…was Händewaschen mit Shakespeare zu tun hat.

Haben Sie schon einmal vom Macbeth-Effekt gehört? Diese psychologische Beobachtung bezieht sich auf die Hauptfigur in William Shakespeares gleichnamigem Theaterstück. Nachdem die intrigante Lady Macbeth nämlich ihren Gatten zum Mord am machthabenden König angestachelt hatte, überkam sie dann doch das schlechte Gewissen … und sie begann sich, wie unter Zwang, viele Male täglich die Hände zu waschen. Ähnlich hatte schon der römische Statthalter Pontius Pilatus getönt, als er behauptete, bezüglich der Verurteilung von Jesus „seine Hände in Unschuld zu waschen“.

Tatsächlich hat Händewaschen – neben der augenscheinlichen (und sehr sinnvollen!) hygienischen Wirkung – noch weitere Nebeneffekte, die in wissenschaftlichen Studien mittlerweile gut belegt sind.

So fanden Psychologen an der Universität zu Köln heraus, dass Händewaschen Probanden, die bereits einmal an einer schwierigen Aufgabe gescheitert waren, im zweiten Anlauf optimistischer macht. Besser als die Kontrollgruppe waren sie am Ende zwar trotzdem nicht, aber immerhin ließen sie sich nicht so leicht entmutigen.

Die University of Plymouth, USA, testete die moralische „Milde“ ihrer Probanden, indem diese über die Rechtschaffenheit verschiedener Vergehen urteilen sollten (etwa eine gefundene Geldbörse einstecken). Probanden, die sich vorher mit Begriffen rund um Sauberkeit und Hygiene befassen sollten, erwiesen sich moralisch fragwürdigen Situationen gegenüber als nachgiebiger und urteilten weniger streng. Die Gruppe, die beliebige andere Begriffswelten bearbeitet hatten, empörte sich deutlich mehr.

Dabei geht man nach dem Händewaschen sogar mit sich selbst strenger ins Gericht, wie Wissenschaftler an der University Toronto herausfanden. Rein praktisch ist das leicht zu verstehen: Wer gerade erst den Aufwand betrieben hat, seine Hände gründlich zu säubern, wird kaum direkt danach Dinge tun, die die Hände wieder schmutzig machen.

Derselbe Effekt scheint psychologisch zu greifen: Die Probanden der Studie urteilten bei moralischen Fragestellungen deutlich strenger, wenn sie gerade erst ihre Hände desinfiziert hatten.

Auch gegen Zweifel wirkt Händewaschen, wie eine Studie der Universität von Michigan belegt. Beim Sortieren von Musik-CD´s nach persönlicher Vorliebe konnten sich diejenigen schneller und „sicherer“ entscheiden, die die saubereren Hände hatten (man durfte sich nach kurzer Pause, in der sich eine Gruppe die Hände wusch und die andere nicht, nochmals umentscheiden).

Es scheint also eine gute Idee zu sein, nach schwierigen Entscheidungen, die einen wieder und wieder verunsichern, die Hände zu waschen.

Wenn Sie sich also nicht nur psychologisch „sauber“ fühlen, sondern auch noch Ihren Händen bei jedem Waschen etwas Gutes tun wollen, greifen Sie doch zu meinem

SKIN HARMONIZING SHOWER FLUID

das beim Händewaschen eine ebenso gute Figur macht wie unter der Dusche.

Danach freut sich die Haut über einen Hauch Samt und Seide mit der

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